kiliman trek + bike travel
kilikman trek + bike travel

Unsere nächsten Reisen:


14.01.-03.02.2010

Reko-Tour mit limitierter Teilnehmerzahl.


07.02.-26.02.2010 Programm

Sonderreise des SAC Sursee

mit Hans Studer


18.02. - 05.03. 2010 Programm


14. - 29.10. 2010 Programm


Neu: kiliman trek+bike hat ein neues Basishotel in Marangu. Seit Oktober 2009 logieren wir im gemütlich-feudalen

Fortune Mountain Resort.


Bike-Pionierreise "vom Kilimanjaro nach Sansibar'"

Zu sechst testeten wir eine abenteuerliche Biketour in touristisch unbekannten Regionen. Sie führte uns um den Kilimanajro, in die Usambara Berge und danach an den Indischen Ozean. Nach zehn Tagen sind wir mit einem Boot nach Sansibar getuckert. Diese Reise ist seit Herbst 2008 im Angebot von kiliman. Interessiert es dich, was wir in dieser 'Terra incognita' erlebt haben? Dann kannst du unten unseren Reisebericht lesen.


Reisebericht: Pioniertour vom Septmber 2007

Der Norden Tansanias mit dem Kilimanjaro und den Usambara-Bergen ist geradezu prädestiniert für einzigartige Biketouren. Um eine solche Reise anbieten zu können, haben wir im Februar und September 2007 zwei ausgedehnte Erkundungstouren gemacht. Nun haben wir „die“ ideale Route gefunden. Sie ist eine Mischung aus Biken, Safari und einem gemütlichen Ausklang in Sansibar. Etwas mehr als 600 nachhaltige Bikekilometer garantieren viele eindrückliche Erlebnisse, erfordern aber eine gute Kondition und Fahrtechnik. Die erste Tour findet vom 23. Okt. bis 8. Nov. 2008 statt. Das genaue Detailprogramm ist ab Mitte November erhältlich.


Die Teilnehmer

Werner Stadelmann, Richy Fürsinger, Urs Herger, Clemens Gut, Kurt Hegglin


Die Kokospalmen flüstern im Wind des Indischen Ozeans. Ich liege in der Hängematte und spüre eine tiefe Ruhe in mir. Erst vor ein paar Stunden sind wir hier in Sansibar an Land gegangen. Hinter uns liegt eine aufregende Biketour. Ich schaue in die weite Ferne des Meeres und lasse einen Film mit grandiosen Schauplätzen und fröhlichen Menschen laufen. Uns Reisende sehe ich mal auf schmalen und verwundenen Pfaden im Grünen und dann wieder auf staubigen Naturstrassen in der Massaisteppe.


Doch alles der Reihe nach. Angefangen haben wir zu fünft am Fusse des Kilimanjaros. In üppiger Vegetation leben


hier die Chaggas. Sie wohnen in Strohhütten und pflanzen Bananen, Kaffee, Hirse und Mais. Oft weht uns der gewöhnungsbedürftige, penetrante Geruch von Bananenbier entgegen. Kinder rennen uns begeistert nach. Aus allen Richtungen werden wir begrüsst mit Jambo oder „Msungu, Msungu“ (Weisse,Weisse). Wir durchqueren viele Wildbäche, welche kostbares Wasser vom Kilimanjaro zu den Pflanzungen führen. Nach einer rassigen Abfahrt mit Panoramablick gelangen wir hinaus in die Steppe.


Schon bald begegnen wir den stolzen Massai. Auch sie sind oft mit dem Velo unterwegs. Im Gegensatz zu uns transportieren sie Lasten, welche wir zuhause nicht mal mit einem Personenwagen transportieren: Einen Hektoliter Wasser, eine oder zwei Ziegen oder einen Zentner Maismehl. Ihre Räder haben keine Gangschaltungen. Steigungen werden zu Fuss überwunden.


Bei einem Nachmittagshalt setzen wir uns zun einer Gruppe bananenbiertrinkender Frauen. Sie sind farbig gekleidet und trinken aus grossen roten, gelben oder blauen Plastikeimerchen. Dass man sowas trinken kann! In dieser Beiz - zwei klapprige Holzbänke, ein Tischchen - herscht nun fröhliches Gelächter.


Nach vier Tagen wechselt die Szenerie. Bin ich nun in einem anderen Kontinent? Von einer Ebene geht’s hinauf in ein weit zerklüftetes Gebirge. Die Vegetation nimmt mit steigender Höhe nicht ab, sondern wird üppiger und üppiger. Wir sind in den fruchtbaren Usambara Bergen. Hier kleben kleine Dörfer an Hängen und auf Kämmen. Ein wahres Paradies! Alle Dörfer sind miteinander verbunden: mit roterdigen Naturstrassen oder halbmeterbreiten Wegen. Wir queren saftiggrüne Teeplantagen, farbige Gemüsefelder, feuchten Regenwald.


Nur ungern verlassen wir die einmalige Gegend. Noch 60 Kilometer trennen uns vom Indischen Ozean. Kokospalmen deuten auf die Nähe zur Küste. Bald weht und feuchte Meeresluft entgegen. In freudiger Erwartung erhöhen wir das Tempo. In Pangani, der alten Sultansstadt ein Bier in der Abendsonne zu geniessen; alleine dafür hat sich die Reise gelohnt.


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