Sonstiges
Verschiedene Kulturen miteinander unterwegs
Einheimischen zuzusehen, wie sie unser Gepäck den Berg hochschleppen fällt nicht allen leicht. Wegen ihres strengen Jobs wecken die jungen Träger oft unser Mitleid. Doch wenn man weiss, wie wichtig und beliebt diese Trägerjobs sind, beschäftigt man die fröhlichen Jungs in ihren bunten Klamotten gerne. Am Schluss der Besteigung geben wir eine kleine Abschiedsparty. Dort erhalten die Führer und Träger ihre Löhne.
Der gesetzliche Mindestlohn für einen Träger liegt bei 25$ für die 5 Tage am Berg. Zusätzlich ist es üblich, dass der Gast ein Trinkgeld in etwa selber Höhe bezahlt. Viele Touristen erfahren davon erst beim Adieusagen und sind erstaunt, wenn sie noch zusätzlich mit solchen Erwartungen konfrontiert werden. So hört man oft von Missstimmungen zwischen Gästen und Einheimischen. Kiliman trek+bike zahlt den doppelten Mindestlohn und hält dafür das Trinkgeld in einem kleineren Rahmen. Bei der Party erhält jeder Helfer zusätzlich eine Tasche mit beliebten Naturalien (Kleider, Schuhe, Taschenmesser etc.)
Klima
In Ostafrika galt früher April, Mai, Juni sowie November als Regenzeit. Die Bauern wussten, wann sie Mais, Hirse und Bohnen anzupflanzen hatten. Heute ist der Beginn der Regenzeit unsicher wie bei und der Schnee an Weihnachten. Wenn das Wetter Kapriolen schlägt, kann es auch ausserhalb der Regenzeit mal gehörig schütten. Das ist nicht so schlimm, wenn man daruf gewappnet ist. Der Boden ist jeweils schnell wieder trocken. Ein guter Regenschutz und ein Schirm (natürlich nicht beim Biken) sind zu empfehlen.
Die Temperaturen erinnern nicht immer an Afrika. Nach Sonnenuntergang und frühmorgens ist es in höheren Lagen recht kalt (wenige Minusgrade). Beim nächtlichen Aufstieg auf den Gipfel bläst oft ein Wind. Mit zunehmender Höhe lässt die Blutzirkulation nach und man friert schneller als in tieferen Lagen. Also, warme Kleider und eine Thermosflasche mitnehmen lohnt sich.
