Reisetipps von kiliman
Infotreff
Alle Angemeldeten erhalten ein Detailpogramm mit Gepäckcheckliste und Adressen der anderen Teilnehmer. Etwa 5 Wochen vor Abreise trifft sich die Gruppe zu einem Infohöck in Luzern oder Zürich. Allfällige Fragen können natürlich jederzeit bei kiliman trek+bike mittels Mail oder Telefon geklärt werden.
Rongai-Route (Nordosten)
Ausgangspunkt dieser Route ist Rongai, auf der Nordostseite nahe der Grenze zu Kenia. Der Regenwald erhält hier weniger Feuchtigkeit als auf der Südseite. Uebernachtet wird durchgehend in Zelten; es sei denn, der Hüttenwart in der Top-Hut macht eine Ausnahme und lässt auch die Rongai-Bergsteiger rein. Das erste Camp (3900 m) liegt in einer Heidelandschaft mit vielen Blumen. Am zweiten Tag führt ein abwechslungsreicher Pfad hinauf zur Vegetationgrenze. Das zweite Camp bietet einen grandiosen Fernblick in die kenianische Steppe. Am dritten Tag geht’s an Lavablöcken vorbei zur gemütlichen School-Hut oder etwas weiter südlich zur Kibo-Hütte. Auf knapp 5000 m vereinen sich Rongai- und Maranguroute. Zum Uhuru-Peak (5895 m) sind es von beiden Hütten aus 6 – 7 Stunden.
Der Abstieg erfolgt auf der Maranguroute. Von der Horombo-Hütte aus geht der Blick Richtung Süden. Am letzten Tag geht’s hinunter in den üppigen Regenwald nach Marangu.
Kurz: Campingroute, wenig frequentiert, abwechslungsreich, niederschlagsarm.
Marangu-Route (Südost)
Die Maranguroute beginnt kurz nach den letzten Behausungen am Rande des Regenwaldes. Bis zur Mandara-Hütte (2750) - in einer Waldlichtung gelegen - sind es etwa 3 Stunden. Bei 3000 m endet der Regenwald. Auf einem bequemen Weg geht’s nun zur Horombo-Hütte (3800 m). Die dritte Etappe führt zuerst Richtung Mawenzi, dann über den weiten Kibosattel zur Kibo-Hütte (4800 m). Zum Uhuru-Peak (5895 m) sind es 6 – 7 Stunden. Der Abstieg erfolgt mehrheitlich auf der gleichen Route. Zwischen Kibo-Hütte und Horombo-Hütte lässt sich jedoch eine empfehlenswerte Variante einbauen (upper route oder lower route).
Kurz: Hüttenroute, bequemer Weg, je nach Saison viele Gäste aus aller Welt.
Verschiedene Kulturen miteinander unterwegs
Einheimischen zuzusehen, wie sie unser Gepäck den Berg hochschleppen fällt nicht allen leicht. Wegen ihres strengen Jobs wecken die jungen Träger oft unser Mitleid. Doch wenn man weiss, wie wichtig und beliebt diese Trägerjobs sind, beschäftigt man die fröhlichen Jungs in ihren bunten Klamotten gerne. Am Schluss der Besteigung geben wir eine kleine Abschiedsparty. Dort erhalten die Führer und Träger ihre Löhne.
Der gesetzliche Mindestlohn für einen Träger liegt bei 25$ für die 5 Tage am Berg. Zusätzlich ist es üblich, dass der Gast ein Trinkgeld in etwa selber Höhe bezahlt. Viele Touristen erfahren davon erst beim Adieusagen und sind erstaunt, wenn sie noch zusätzlich mit solchen Erwartungen konfrontiert werden. So hört man oft von Missstimmungen zwischen Gästen und Einheimischen. Kiliman trek+bike zahlt den doppelten Mindestlohn und hält dafür das Trinkgeld in einem kleineren Rahmen. Bei der Party erhält jeder Helfer zusätzlich eine Tasche mit beliebten Naturalien (Kleider, Schuhe, Taschenmesser etc.)
Klima
In Ostafrika galt früher April, Mai, Juni sowie November als Regenzeit. Die Bauern wussten, wann sie Mais, Hirse und Bohnen anzupflanzen hatten. Heute ist der Beginn der Regenzeit unsicher wie bei und der Schnee an Weihnachten. Wenn das Wetter Kapriolen schlägt, kann es auch ausserhalb der Regenzeit mal gehörig schütten. Das ist nicht so schlimm, wenn man daruf gewappnet ist. Der Boden ist jeweils schnell wieder trocken. Ein guter Regenschutz und ein Schirm (natürlich nicht beim Biken) sind zu empfehlen.
Die Temperaturen erinnern nicht immer an Afrika. Nach Sonnenuntergang und frühmorgens ist es in höheren Lagen recht kalt (wenige Minusgrade). Beim nächtlichen Aufstieg auf den Gipfel bläst oft ein Wind. Mit zunehmender Höhe lässt die Blutzirkulation nach und man friert schneller als in tieferen Lagen. Also, warme Kleider und eine Thermosflasche mitnehmen lohnt sich.
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